Fassadenarbeit E. Höft GmbH Malereibetrieb

Fassadenbeschichtung: Schutz und neue Optik für Ihr Haus

31. Juli 2026

Ein Intro zur Fassade: Ihre Funktion und Aufgabe

Die Fassade ist das Gesicht des Hauses. Sie hat aber auch eine wichtige technische Aufgabe: Sie schützt das Gebäude vor äußeren Einflüssen. Die Außenwand eines Hauses ist ständig UV-Strahlung, Wind, Regen und wechselnden Temperaturen ausgesetzt - nicht nur bei uns in Bremen, wo das Wetter oft wechselt und viel Feuchtigkeit mit sich bringt.

Nicht nur wir Menschen müssen uns dafür “richtig anziehen”, sondern auch unsere Gebäude. Wenn der Putz an der Fassade porös ist, saugt er das Regenwasser auf und durch Kapillarkräfte wandert die Nässe dann tiefer in das Innere der Wand.

Eine professionelle Fassadenbeschichtung bildet als “Regenjacke fürs Haus” eine stabile Schutzschicht über dem Mauerwerk und hält Regenwasser direkt an der Oberfläche ab. Gleichzeitig erlaubt sie, dass Wasserdampf von innen nach außen durch die Wand entweichen kann. Das ist ein großer Faktor im Schutz der Bausubstanz.

Unterschied zwischen Fassadenanstrich und Fassadenbeschichtung

Bei einem klassischem Fassadenanstrich verändert man nur die Farbe oder frischt die Optik auf. Der Maler trägt die Fassadenfarbe in dünnen Schichten auf die Wand auf (oft in einer Dicke von etwa 100 Mikrometern pro Schicht). Das schafft zwar einen grundlegenden Schutz vor dem Wetter, reicht bei stark belasteten Wänden oder alten Putzen aber nicht.

Eine Fassadenbeschichtung hat eine deutlich höhere Schichtdicke. Auch die Zusammensetzung des Materials unterscheidet sich von normaler Farbe. Die Beschichtung bleibt nach dem Trocknen elastisch, wodurch sie feine Risse im Putz über einen langen Zeitraum und gleicht Spannungen ausgleichen kann, die durch Temperaturwechsel entstehen.

Außerdem kann man den Beschichtungen Zusätze zufügen, die das Wachstum von Algen und Moosen auf der Oberfläche erschweren.

Ein einfacher Anstrich verwittert nach einigen Jahren durch die Witterung, eine professionelle Beschichtung bleibt aber über Jahrzehnte stabil und erhält ihre Schutzfunktion für die Wand.

Ursachen für Schäden an der Außenwand

Wasser ist der größte Feind der Substanz eines Gebäudes.

Im Winter verursacht es Frostschäden, wenn Feuchtigkeit durch Risse oder porösen Putz in das Mauerwerk gelangt und das Wasser bei Minustemperaturen in der Wand gefriert. Es dehnt sich dabei aus und bricht Teile des Putzes auf. Dadurch entstehen größere Risse, Löcher und Abplatzungen, durch die beim nächsten Regen noch mehr Wasser in das Gebäude eindringt. Mit einer Fassadenbeschichtung passiert das nicht, weil sie eine wasserabweisende Oberfläche bildet.

Außerdem ist Wasser in den Wänden schlecht für die Energieeffizienz und damit die Heizkosten. Feuchte Außenwände leiten Wärme viel schneller nach außen ab als trockene Wände. Die Heizwärme aus den Wohnräumen geht verloren. Eine trockene Fassade unterstützt die integrierte Wärmedämmung des Gebäudes.

In Norddeutschland siedeln sich aufgrund des feuchten Klimas oft Algen, Moose und Pilze auf Hauswänden an. Feuchte Luft, Staubablagerungen und Schattenflächen begünstigen grüne oder schwarze Beläge auf dem Putz. Das sieht unschön aus und beschädigt außerdem auf Dauer die Struktur des Putzes. Algen halten die Feuchtigkeit auf der Oberfläche fest, wodurch die Wand noch langsamer abtrocknet. Moderne Beschichtungssysteme trocknen nach einem Regenschauer schnell ab. Ohne die dauerhafte Feuchtigkeit finden die Mikroorganismen dann keinen Nährboden mehr auf der Wand.

Das gehört zu einer professionellen Fassadenbeschichtung

Eine dauerhafte Fassadenbeschichtung besteht absolut nicht nur aus dem eigentlichen Farbauftrag; das ist nur der letzte Schritt der Arbeit. Die Vorbereitung des Untergrunds nimmt die meiste Zeit in Anspruch.

1 Die Untersuchung des Untergrunds

Jedes Projekt beginnt mit einer genauen Prüfung der Außenwand. Der Untergrund muss fest, trocken und frei von trennenden Schichten sein. Der Maler testet die Wand mit einer Klopfprüfung, um hohle Stellen im alten Putz zu finden. Lose Teile müssen entfernt werden, da die neue Schicht sonst nicht hält. Eine Kratzprüfung und ein Klebebandtest zeigen, ob alte Farbschichten kreiden oder sich ablösen. Der Maler prüft auch die Saugfähigkeit des Putzes mit Wasser, um die richtige Grundierung für das Projekt auszuwählen.

2 Reinigung und Ausbesserung der Fassade

Zuerst wird die Außenwand gründlich mit einem Hochdruckreiniger gereinigt. Schmutz, Ruß, Staub und alte Farbreste werden vollständig entfernt. Algenbefall muss gezielt mit Reinigungsmitteln behandelt werden, die die Sporen im Putz wirklich abtöten, damit der Befall nicht nach kurzer Zeit wieder durch die neue Beschichtung bricht.

Danach werden schadhafte Putzstellen mit passendem Mörtel repariert. Größere Risse werden geöffnet, gereinigt und mit einem Armierungsgewebe versehen. Das Gewebe fängt spätere Bewegungen der Wand ab und verhindert, dass neue Risse in der Oberfläche entstehen.

3 Grundierung und Schichtaufbau

Nach dem vollständigen Trocknen der reparierten Wand folgt der Auftrag der Grundierung. Die Grundierung sorgt für ein gleichmäßiges Saugverhalten der gesamten Oberfläche und verfestigt den Untergrund. Sie stellt sicher, dass sich die spätere Beschichtung fest mit dem Putz verbindet. Wenn man auf die Grundierung verzichtet, zieht der Putz das Bindemittel aus der Farbe und die Beschichtung blättert nach kurzer Zeit wieder ab.

Nach der Grundierung folgen die Zwischenbeschichtung und die Schlussbeschichtung im gewünschten Farbton. Die Schichten werden entweder mit Walzen aufgetragen oder im Airless-Spritzverfahren aufgesprüht. Die einzelnen Schichten müssen dazwischen immer vollständig austrocknen.

Übersicht der Beschichtungsstoffe für Fassaden

Umweltbedingungen die Wand selbst, und viele andere Faktoren spielen eine Rolle bei der Frage, welches Material am besten geeignet ist. Wenn auf einer alten Wand bereits eine elastische Dispersionsfarbe vorhanden ist, kann man nicht ohne Vorarbeit eine reine Silikatfarbe auftragen. Der Profi stimmt die chemischen Eigenschaften der Materialien genau aufeinander ab.

MaterialtypEigenschaftenGeeignet für...
SilikatfarbenVerbindet sich chemisch mit dem Putz, bleibt diffusionsoffen und schützt vor Algen durch einen hohen pH-Wert.Mineralische Untergründe, Kalkputze und historische Gebäude.
SilikonharzfarbenIst stark wasserabweisend, lässt Wasserdampf durch und bleibt lange sauber.Fast alle modernen Putze und Wände mit hoher Regenbelastung.
DispersionsfarbenBietet viele Farbtonoptionen, haftet gut auf alten Anstrichen und ist flexibel.Betonflächen und intakte alte Beschichtungen.
Nano-FarbenBesitzt eine extrem glatte Oberfläche, Schmutz wäscht sich durch den Regen von selbst ab.Häuser an viel befahrenen Straßen oder in schattigen Lagen.

Wirtschaftliche Betrachtung der Fassadenbeschichtung

Eine Fassadenbeschichtung verursacht Kosten für das Gerüst, die Reinigung, die Reparatur des Putzes und das Material. Über einen langen Zeitraum betrachtet ist diese Maßnahme jedoch eine wirtschaftliche Entscheidung. Eine professionelle Beschichtung schützt das Haus oft für 15 bis 25 Jahre. Minderwertige Materialien oder Fehler bei der Ausführung machen häufig schon nach fünf Jahren eine erneute Renovierung notwendig.

Die Beschichtung schützt die tragenden Bauteile des Gebäudes vor dem Verfall. Wenn Wasser tief in das Mauerwerk eindringt, drohen Feuchtigkeit in den Innenräumen, Schimmelpilze, Flecken und Schäden an der Statik des Hauses. Die Reparatur von Folgeschäden kostet deutlich mehr als eine rechtzeitige Schutzbeschichtung. Eine gepflegte Außenwand erhält zudem den Wert der Immobilie bei einem geplanten Verkauf oder einer Vermietung.

Fassadenbeschichtung durch die E. Höft GmbH in Bremen

Die Umsetzung einer haltbaren Fassadenbeschichtung setzt Fachwissen und die passenden Werkzeuge voraus. Jede Hauswand hat andere Bedingungen, weshalb eine genaue Prüfung vor Ort notwendig ist.

Wir den Zustand Ihrer Fassade, wählen die passenden Materialien für Ihr Haus aus und übernehmen alle nötigen Schritte von der Reinigung bis zum fertigen Schutzanstrich. Wir sorgen dafür, dass Ihr Gebäude vor dem Wetter geschützt bleibt.

Für eine Beratung können Sie direkt Kontakt mit uns aufnehmen.